Meine Aufklärungsarbeit

Seit 2010 bin ich Referentin für Mobbing und Cybermobbing. Als Expertin auf diesem Gebiet halte ich Vorträge und gestalte Workshops an Schulen, gebe Interviews in den Medien und arbeite an einem weiteren Buchprojekt. Ich erhoffe mir dadurch mehr Aufmerksamkeit für das Thema Mobbing zu schaffen und die Leser, Zuhörer und Zuschauer dazu zu motivieren, ihr eigenes Verhalten zu überdenken und sich zukünftig stärker für Schwächere einzusetzen. Darüber hinaus möchte ich anderen Mobbingbetroffenen Kraft  spenden und ihnen zeigen, dass man aus dem Teufelskreis wieder herauskommen kann. Ich wünsche mir sehr, dass sich noch andere Mobbingopfer outen, sich an meine Seite stellen und mit mir zusammen von ihren Erfahrungen berichten, da man mich zumindest politisch noch als Einzelfall abstemptelt. Gerade deshalb habe ich auch mein Buchprojekt “Licht ins Dunkel bringen” gestartet, bei dem mich einige Besucher meiner Seite mit ihren persönlichen geschichten unterstützt haben, vielleicht gehören sie ja auch dazu? Vielen Dank dafür! Jetzt werden eure Geschichten endlich erzählt!

Sicherlich am häufigsten arbeite ich mit Schülern zusammen- meist in Form eines interaktiven Powerpoint Vortrages. In diesem berichte ich den Schülern von meiner ganz persönlichen Geschichte: wie ich von heute auf morgen von einer beliebten Schülerin zum Mobbingopfer wurde. Wichtig dabei ist mir den Schülern aus meiner Sicht zu zeigen, was in einem Mobbingbetroffenen vorgeht und warum Mobbing eigentlich so vernichtend für den Betroffenen ist. Dies sensibilisiert die Schüler für die Thematik, schafft Empathie mit dem Opfer und hilft ihnen zukünftig eher die „Anzeichen“ zu erkennen. Während des Vortrages sollen die Schüler Fehlverhalten erkennen und alternative Handlungsstrategien entwicklen, was jeder Einzelne hätte tun können, um meine Situation zu verbessern. So generien die Schüler individuelle Lösungen, die sie auch auf ihren Schulalltag anwenden können. 

Bei meinem Engagement gegen Mobbing konnte ich von Anfang an auf die Unterstützung meiner Familie zählen. Meine Mutter, Brigitte Hamacher, möchte ich an dieser Stelle noch einmal hervorheben, denn sie war Diejenige, die mich nach der Schule aufgefangen und mir unglaublich viel Kraft gespendet hat. Die Erfahrungen, die wir also gemeinsam als Familie gemacht haben, haben jeden Einzelnen von uns sehr geprägt. Meine Mutter hat nach meiner Buchveröffentlichung ihren Beruf als Zahntechnikermeisterin aufgegeben und ein neues Studium als psychologische Beraterin,  Business Coach und Anti-Mobbingcoach abgeschlossen, sodass sie jetzt ebenfalls Mobbingbetroffenen und deren Familien mit Rat und vor allem Tat zur Seite steht. Da sie selbst als Mobbing-Expertin auf unterschiedlichen Veranstaltungen referiert und Klienten betreut, kann sie mich leider nicht zu all meinen Terminen begleiten- dennoch richten wir es gerade bei groß angelegten Veranstaltungen gerne ein diese zusammen mit einer bunten Mischung aus Workshops und Vorträgen zu gestalten. In unseren gemeinsamen Workshops ist es uns ganz wichtig den Schülern ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie schnell Mobbing entstehen kann, was Mobbing von einem Konflikt unterscheidet, welche gruppendynamischen Prozesse eine Rolle spielen und was jeder Einzelne tun kann um Mobbing zu stoppen und zu verhindern.Die Schüler können sich bei verschiedenen Spielen und Gruppenübungen selbst ausprobieren und werden dazu angeregt ihre eigene Körpersprache und ihre Ausdrucksweise zu analysieren und ggf. zu überdenken.Wenn sie Interesse an einem solchen Seminar haben, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an mich oder an meine Mutter.

Wenn Sie Fragen zur Arbeit meiner Mutter, Brigitte Hamacher, als Coachtrainerin haben, Klient bei ihr werden möchten oder Sie gerne als Referentin auf Ihrer Veranstaltung haben möchten, dann besuchen Sie doch einfach ihre Homepage und nehmen hierüber direkt Kontakt mit ihr auf.


© Sylvia Hamacher 2017