die Bücher


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Tatort Schule-Gewalt an Schulen (2010)

Meine ganz persönlichen Erfahrungen mit der Thematik Mobbing hielt ich in einer Art Tagebuch fest. Es erleichterte mich zumindest ein Stück weit, meine Erlebnisse niederzuschreiben und gab mir die Möglichkeit auch jenes loszuwerden, was ich keiner Menschenseele zu erzählen wagte- auch nicht meinen Eltern. Erst nach meinem Schulwechsel und mit Beginn der Arbeit mit einer Coachtrainerin gelang es mir, meine Tagebucheinträge erneut zu lesen und durch meine Erinnerungen, meine aktuellen Gefühle und Gedanken zu ergänzen. Durch die Arbeit mit und an meinem Tagebuch erlangte ich die Kontrolle über das, was mir widerfahren ist. Ich bekam sozusagen eine Fernbedienung für den Film, der sich zuvor unerbittlich vor meinen Augen abspielte und Szenen aus der schlimmsten Zeit meines Lebens zeigte, und konnte von nun an selbst bestimmen, wann ich mich damit beschäftigen wollte und wann eben auch nicht, sodass ich nicht länger von meiner Vergangenheit überwältigt wurde.

Mir hat es eine Menge gebracht meine Erfahrungen, Gedanken und Gefühle aufzuschreiben und so veröffentlichte ich also meine Geschichte in meinem autobiografischen Werk “Tatort Schule- Gewalt an Schulen” im Mai 2010 unterstützt durch meine Familie, um anderen Mobbingbetroffenen zu zeigen, dass sie mit dem Problem nicht alleine sind, die Schuld nicht bei sich suchen dürfen und es Möglichkeiten gibt diesem Teufelskreis zu entfliehen und die Mobbingstrukturen auszulösen. Einmal Opfer- immer Opfer ist eine Lüge. Mit etwas Unterstützung, viel Zeit, Geduld und Selbstreflektion kann man wieder zu einer selbstgewussten und noch dazu in ihrer gefstigten Persönlichkeit heranwachsen.

Mittlerweile sind mehr als 7000 Exemplare meines Buches verkauft worden und es ist auch bereits Pflichtlektüre an einigen deutschen Schulen. Dass mein Buch einmal von so vielen Menschen gelesen wird, hätte ich mir niemals träumen lassen. Das macht mich natürlich sehr stolz, denn für mich ist jeder Einzelne, dem ich das Leid ersparen kann das zu erleben, was ich durchgemacht habe, ein riesen Erfolg. Ich hoffe, dass es vielen Bystandern und Mittätern die Augen öffnet und ihnen den Mut gibt, aus ihrer passiven Rolle auszubrechen!

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Tatort Schule- Licht ins Dunkel bringen (2013)

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Am 29.11.13 habe ich mein zweites Buch veröffentlicht. Es trägt den Titel: “Tatort Schule- Licht ins Dunkel bringen”.Genau wie in meinem ersten Werk, “Tatort Schule- Gewalt an Schulen”, geht wieder um das Thema Mobbing, nur diesmal unter älteren Schülern, denn leider habe ich auch auf der zweiten Schule schlechte Erfahrungen gemacht, von denen ich berichten möchte. Diesmal waren die Schüler älter, um genau zu sein volljährig und noch kreativer und hemmungsloser, was die Quälstrategien anging. Das Buch beschäftigt sich jedoch nicht nur mit meinen Erfahrungen. Viel zu oft habe ich erdulden müssen als “trauriger Einzelfall” tituliert zu werden. Das ist nicht wahr, denn meine Geschichte ist exemplarisch für das Leid einer riesigen Dunkelziffer, die mit ihrer Teilnahme an meinem Projekt “Licht ins Dunkel bringen” etwas Licht in die Angelegenheit gebracht hat. So schildern andere Mobbingbetroffene akller Altersklassen ihre Erfahrungen, die Konsequenzen, die ihre Erlebnisse für sie hatten und immer noch haben und äußern ihre Wünsche, damit Mobbing zukünftig keinen Platz mehr in unserer Mitte findet. Ein Täter hat den Mut gefunden auch mal die andere Seite der Medaille zu beleuchten- was natürlich sehr spannend ist und gut veranschaulicht, wie schnell man auch in diese Rolle geraten kann.

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© Sylvia Hamacher 2017